06.07.09

Carat „iQ": Effizientes Kunden-Management



... durch intelligente Datenverknüpfung

Dass der PC heute die Arbeit im Küchenhandel immens erleichtert, ist keine Frage. Doch auch diese „Medaille" hat eine Kehrseite: Denn der Einsatz verschiedener Softwareprodukte kostet Zeit und Geld. Dies effizienter zu gestalten, hat sich das Unternehmen Carat aus Dreieich zur Aufgabe gemacht und bietet mit „Carat iQ" eine intelligente Lösung. Dabei lassen sich jetzt Planungen, Auftragsabwicklung, Notizen und Termine zu einem schnell zugänglichen „Workflow" verknüpfen.

Mit der jüngsten Entwicklung bündelt Carat erstmals die Disziplinen Küchenplanung, Kunden- bzw. Auftragsmanagement und Unternehmensorganisation mit einer Software. Was dies konkret für den Anwender bedeutet, erklärt Geschäftsführer Gerhard Essig an einem Beispiel: „Wenn Händler von ihren Kunden eine E-Mail erhalten, drucken sie diese in der Regel aus und heften sie in die Auftragsmappe. Mit ,Carat iQ' werden diese Mails direkt im Programm empfangen und können dann problemlos mit der passenden Kommission verknüpft werden, die alle auftragsrelevanten Informationen zusammenführt. Und wenn gewünscht, kann sich der Anwender auch gleich eine Aufgabe anlegen. Somit wird nichts vergessen." Auf diese Weise entstehen elektronische Kunden- bzw. Auftragsakten, auf deren Informationen jederzeit von allen berechtigten Mitarbeitern zugegriffen werden kann - auf Wunsch auch von unterwegs.

Die neue Software basiert auf einer zentralen Datenbank. In dieser werden Kontakte, Dokumente, E-Mails, Aufgaben und Termine, Projekte und einiges mehr gespeichert und können beliebig verknüpft werden. Der Aufwand für Mehrfacherfassung, zum Beispiel von Kundendaten, gehört damit der Vergangenheit an. Der Clou ist jedoch, dass alle Funktionen und Informationen

der Küchenplanungs- und Auftragssoftware genauso selbstverständlich abgerufen und weiterverwendet werden können - ohne den üblichen Informationsverlust, der bei manuellen oder automatisierten Schnittstellenlösungen nicht zu verhindern ist.Warum soll ein Mitarbeiter gleich eine komplette Planungssoftware bedienen können, wenn er lediglich wissen möchte, welches Kühlgerät dem Kunde angeboten wurde? Oder: Warum müssen Digitalfotos vom Aufmaß oder der Küchenabnahme aufwendig in Ordnerstrukturen abgelegt und später gesucht werden, wenn doch ganz klar ist, wo sie hingehören: Direkt an den Auftrag! Das sind nur zwei von vielen Fragen, die sich Carat bei der Entwicklung der neuen Software immer wieder stellte. Wobei die Erkenntnisse über die Prozesse durch viele Gespräche und Analysen direkt in den Unternehmen gewonnen wurden.

Die ersten Händler haben sich bereits für eine Zukunft mit „Carat iQ" entschieden. Und es zeichnet sich eine enorme Nachfrage ab. Damit die Kunden von Anfang an effizient mit der Software arbeiten können, sorgen speziell ausgebildete Mitarbeiter vor Ort für die richtige Installation und Einrichtung der Software, die Einweisung aller Mitarbeiter und unterstützen nicht zuletzt durch die passenden Strategien und Methoden.

Bereits 6.000 Kunden beziehungsweise mehr als 25.000 Planer in 12 Ländern zählen heute zum Kundenkreis von Carat. Und auch immer mehr Hersteller setzen die Software für ihre Ausstellungsplanungen und vertriebsunterstützende Maßnahmen ein. Ein renommiertes Beispiel ist Alno. „Gerade auch im Schulungsbereich können wir unseren Handelspartnern jetzt Hilfestellung mit den marktführenden Planungs- tools anbieten", so Jörg Deisel, Vorstandsvorsitzender der Alno AG. Die Zusammenarbeit setzt nicht zuletzt im Hinblick auf eine reibungslose Bestellabwicklung einen weiteren wichtigen Meilenstein.

 

(Bericht "möbel kultur 6/2009")